Was vorige Woche als Golatschen ging, geht auch als Strudel. Das Wort „Strudel“ muss man nicht weiter erklären. Es beschreibt die Form des Kuchen, nämlich dass er eingerollt ist, so wie sich ein Strudel im Wasser dreht.
- macht man wieder einen Germteig wie bei Buchteln, nicht zu fest.
- bereitet man den Topfen vor wie bei den Golatschen.
- rollt man den Teig dünn aus.
- bestreicht man ihn mit dem Topfen und streut Rosinen darüber.
- wird er eingerollt und noch etwas gehen gelassen.
- U-förmig auf ein eingeschmiertes Blech gelegt.
- bäckt man ihn goldbraun, was am besten gelingt, wenn man ihn während des Backens hin und wieder mit Butter bzw. Rahm einstreicht.
Natürlich gehört auch der Topfenstrudel für die Jause (das Wort kommt vom slawischen „juzny“ = südlich bzw. Stand der Nachmittagssonne) und deshalb trinkt man dazu einen Milchkaffee, der mit viel Milch auch den Kindern verabreicht werden kann.