Gewonnen, zerronnen, gewonnen, zer…!?

Hat Die LINKE, habe ich nun in Nordsachsen gewonnen oder ist uns vormals Vorhandenes zerronnen? Die Frage ist schwer, also nur dialektisch zu beantworten: Kolbe (CDU) hat zugelegt und das Direktmandat gewonnen; also zerronnen. Die Linke hat um 1,5% zugelegt; also gewonnen. Uns fehlen dennoch über 4000 WählerInnen im Vergleich zu 2005; also zerronnen. Das Ergebnis für Die LINKE in Nordsachen ist das Zweitbeste der sächsischen Landkreise; also gewonnen. Der Direktandidat (also ich) hat mit 25,7% das beste Ergebnis eines sächsischen Landkreises erreicht; also gewonnen. Der Direktkandidat  (also ich) hat 2,8% zugelegt im Vergleich zu 2005; also gewonnen. Sachsen hat aber das schlechteste Ergebnis aller ostdeutschen Länder; also zerronnen. Das Ergebnis der Bundestagswahl ist in Sachsen deutlich besser als das zur Landtagswahl; also gewonnen.

Ich zähle zwei „gewonnen“  mehr als „zerronnen“. Ein „weder-noch“ kommt dazu. Wir haben – wie früher auch als PDS schon mehrmals – wieder 8 linke sächsische Abgeordnete im Bundestag.

Und wo bleibt jetzt die Dialektik? Das Ergebnis ist durchaus widersprüchlich. Der Widerspruch ist die Quelle der Bewegung. Es gibt kein letztes Gefecht! Wir sind also auf Gewinn und Zerrinn zum weiter arbeiten verurteilt.

Da will ich noch helfen und gar nicht mehr stören!

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