Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,
eigentlich wollte ich ja heute in Österreich sein – in Graz, der Hauptstadt der Steiermark. Meine Frau, eine Preussin aus der Nähe von Brandenburg, arbeitet dort nämlich schon seit einigen Jahren und hat heute Geburtstag – keinen runden, aber halt Geburtstag.
Prost! – gell.
Wir haben uns aber gesagt, Aschermittwochsreden sind wichtig, Geburtstag ist in Österreich weniger wichtig als z.B. in Sachsen. Österreicher sind katholisch und feiern lieber Namenstag. Heute haben wir da das Fest der Heiligen Franziska von Rom, einer Witwe, die – wie ich meinem alten Messbuch entnahm – wegen „des vertrauten Verkehrs mit dem hl. Schutzengel gewürdigt“ wird. Mag sich dabei nun jede und jeder denken, was er oder sie will. Ich möchte nicht mit einem Engel verkehren. Da spürst ja gar nichts, weil die nicht aus Materie sind.
Prost!
Bemerken möchte ich nur noch, dass die Steiermark und Sachsen die gleichen Landesfarben haben – weiß/grün – so dass es schon fast egal ist, wo ich mich als geborener Österreicher, der seit 38 Jahren in Sachsen lebt, heute aufhalte und rede. Hätten wir ein Schaltjahr, so wäre der Geburtstag ohnehin erst morgen. Und morgen werde ich dort sein.
Ich werde dort sein, obwohl ich ehrlich gesagt seit einiger Zeit mit gemischten Gefühlen in dieses Österreich fahre. Warum? Ich sage es offen heraus, wegen der Ausländerkriminalität. Zwar macht sie nur etwas mehr als ein Viertel der gesamten Kriminalität aus Die Österreicher sind also auch nicht ohne. Aber die größte Tätergruppe unter den Ausländern macht mir Angst. Es sind die Deutschen. Ja, die Deutschen haben mit ca. 12% den größten Anteil an ausländischen Tatverdächtigen. Da bin ich natürlich lieber in Sachsen, denn hier ist der Anteil der Deutschen an der Ausländerkriminalität gleich Null.
Da trinken wir einen drauf! Gell.
Da sind also Deutsche ausgezogen, um im Nachbarland Privateigentum so neu zu verteilen, dass sie dabei erstens ihre besonderen Fähigkeiten entfalten und zweitens ganz nach ihren Bedürfnissen leben können. „Jeder und jede nach seinen bzw. ihren Fähigkeiten und jeder und jede nach seinen und ihren Bedürfnissen.“ Kommt mir irgendwie bekannt vor! Ich schlussfolgere: Eine erkleckliche Anzahl an Deutschen hat sich auf den Weg in den Kommunismus gemacht und der führt für sie über Österreich.
Ich sage es gleich und aus Erfahrung, das ist ein Irrweg. Aber warum sich die hiesigen Medien so über Gesine Lötzsch aufgeregt haben, die ja noch gar nicht losgelaufen ist, verstehe ich nicht.
Aber das wollt ich alles nur am Rande erzählen. Bleiben wir zunächst noch katholisch und kehren wir zum Aschermittwoch zurück. Wiederum sei mein Messbuch befragt, was es damit auf sich hat: „Der Anfang der Fastenzeit ist durch die inhaltreiche Zeremonie der Aschenbestreuung gekennzeichnet. Die Asche ist das Sinnbild der Vergänglichkeit alles Irdischen – auch des Menschenlebens …“
Katholiken gehen deshalb heute in die Kirche und holen sich das Aschenkreuz auf die Stirn. Dabei spricht der Priester folgenden Spruch: „Bedenk, o Mensch: Staub bist Du und kehrst zurück zum Staube.“
Irgendwie wissen wir das ja alle und ganz verschieden tritt es uns an, nicht nur durch den Tod. Dafür werden wir Beispiele finden – heitere und weniger heitere, also in guten und in schlechten Nachrichten.
Staub macht freilich auch Durst. Also schnell noch Prost, bevor die Fastenzeit und der Ernst meiner Rede anfängt.
Ich fange mit den schlechten Nachrichten an und bleibe bei den deutschen Tätergruppen im Ausland.
Stellt Euch einmal vor, es klingelt an Eurer Haustüre und ein Uniformierter steht davor. „Grüß Gott!“ sagt er freundlich oder vielleicht „Guten Tag!“ – „Ich komme von der ISAF, das ist ein Truppe der NATO, die hier weilt, weil sie Sie hier schützen soll. Nun muss ich Ihnen leider mitteilen, dass wir, als unsere Schützen gerade wieder beim Schützen waren, irrtümlich einmal 40 und dann noch einmal neun Kinder getötet haben. Wir bedauern das und übernehmen die volle Verantwortung. Wir werden uns auch noch persönlich bei Ihrem Präsidenten entschuldigen. Auf Wiedersehen!“
Jetzt einmal kein Prost, obwohl das natürlich so nicht passiert ist und so auch nicht passieren wird.
Ich meine, das mit den Kindern schon. Das ist erst jüngst in Afghanistan tatsächlich so gewesen. 40 Kinder tot bei Beschuss durch die ISAF. Die anderen neun Kinder haben Holz gesammelt. Aber so ein ISAF-Soldat kann das auch nicht immer gleich vom Verteilen von Handgranaten und Minen unterscheiden. Das geht schwer vom Hubschrauber aus. Also das mit den zu Staub gemachten Kindern stimmt. Aber keine Angst, keiner der Soldaten würde deshalb je an ihrer Haustür klingeln, um sich zu entschuldigen. Eher fliegt da noch eine Granate durch Ihre Tür.
Eine kurze Presseerklärung, das Versprechen genauestens zu untersuchen, bei Bedarf auch Konsequenzen zu ziehen, ein kurzes Schimpfen des Präsidenten, der ohnehin nur schimpfen kann, weil man ihn schützt. Das genügt im gegebenen Fall.
Ein Prosit der Gemütlichkeit!
Vor Jahren hat die Bundesregierung ja auf entsprechende Anfragen der Linksfraktion noch so getan, als wüsste sie überhaupt nicht, was in Afghanistan vorgeht, und ob der Einsatz ein Weg zu mehr Demokratie und Frieden für die dort ansässige Bevölkerung ist.
Die Abgeordneten fragten z.B. „Gibt es Indizien für die Annahme, und wenn ja, welche, dass der Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der ‚Operation ENDURING FREEDOM’ Terroranschläge verhindert hat?“
Und jetzt die bemerkenswerte Antwort: „Der Einsatz der Bundeswehr stellt nur einen Teil der insgesamt eingesetzten multinationalen Kräfte der ‚Operation ENDURING FREEDOM’ dar, mit der im Zusammenwirken mit den Staaten in der Region die Sicherheitslage verbessert und der terroristischen Bedrohung entgegengewirkt wird. Dabei ist der Erfolg der Operation aufgrund der synergetischen Effekte mehr als nur die Summe der Einzelbeiträge. Insofern lässt sich nicht beantworten, welche spezifischen Terroranschläge durch den konkreten Einsatz der Bundeswehr verhindert wurden.“ Das Ganze findet sich in DS 16/3272. Ist schon ‘ne Weile her.
Also! Nichts Genaues wusste man nicht. Aber wie es danach geworden ist, wissen wir heute schon genauer. Drehen wir es doch mal um, dann kommen wir der Wahrheit in Afghanistan näher: „Mitgehangen, mitgefangen“, sagt der Volksmund. Das gilt auch für Deutschland. Seine Generäle, Offiziere und Soldaten tragen die Verantwortung für die Toten am Tanklastzug und sie tragen mit an der Verantwortung für die toten Kinder. Verhinderte Terroranschläge sind das keine. Eher begangene!
„Darauf kannst‘e einen lassen!“, sagte einst Alfred das Ekel. Das machen wir aber jetzt nicht!
Es hat sich seit DS 16/3272 schon was getan in Afghanistan: Der nun bereits wieder ehemalige Verteidigungsminister, Herr zu Guttenberg, hat in einem Anfall von Wahrheitsliebe die Gefechte in Afghanistan „Krieg“ genannt. Kann natürlich auch sein, das war gar nicht sein Einfall, sonder er hat nur vom Blatt gelesen, was andere vorher aufgeschrieben haben. Das ändert aber nichts am Wahrheitswert, sondern nur etwas an der Urheberschaft. Wir alle hier und anderswo wissen doch längst, dass in Afghanistan Krieg geführt wird und wir sagen das auch schon lange.
Und weil Krieg eben Krieg ist, lehrt uns die Bundsregierung, gibt es eben auch „Kollateralschäden“. Der Kriegseinsatz der Bundeswehr ist dennoch„alternativlos.“ Nun, sowohl „Kollateralschaden“ als auch „alternativlos“ haben es bereits zu Unwörtern des Jahres gebracht.
Darauf trinken wir einen. Prost!
Von „Kollateralnutzen“ habe ich freilich noch nichts gehört. Dieses Wort steht auch nicht im DUDEN.
Wir bleiben enthaltsam. Wenn es dieses Wort jedoch einmal in den Wörterbüchern geben wird, saufe ich einen ganzen Eimer Bier auf Ex.
Was jedoch noch wichtiger ist – es werden schon alle bemerkt haben – ich bin endlich beim Freiherrn zu Guttenberg gelandet. Außerdem in Bayern. Und weil die Aschermittwochreden eine bayerische Erfindung sind, werden wir uns jetzt etwas länger bei den Bayern aufhalten. Auch wenn wir mit dem Franken zu Guttenberg beginnen. Aber immerhin ist er in München geboren und römisch-katholisch. Das ist schon viel für einen Franken, so dass er auch als Bayer zugelassen ist.
Prost!
Ich kann ihn trotzdem nicht mehr leiden, den bayerischen Bazi, den fränkischen. Hatte ich doch vorigen Dienstag schon ganz genaue Vorstellungen von meiner heutigen Rede – und dann? Dann tritt der einfach zurück! Nicht wegen dreier toter Soldaten in einer wachsenden Reihe in Afghanistan Gefallener. Nein, deretwegen ist er ja noch ein paar Tage länger im Amt geblieben, obwohl man gerade wegen der Toten alle so genannten Verteidigungsminister in den Aschermittwoch-Staub treten sollte. Würden sie meinen Sohn im Sarg aus Afghanistan oder jedem anderen beliebigen Krieg bringen, könnten sie sich aus ihrer Flagge da drauf Fußlappen machen und es dürfte sich keiner von denen bei einer Trauerfeier sehen lassen.
Der Guttenberg geht aber hin zur Trauerfeier und tritt danach einfach wegen Plagiats zurück und lässt mich mit meiner Vorbereitung auf den Aschermittwoch hängen.
Das traf übrigens nicht nur mich, sondern auch viele Büttenredner. Einer davon durfte sich sogar darüber im ND am 4. März auf Seite 4 beschweren. Da hatte ich meinen Text aber schon geschrieben. Meine Worte sind deshalb kein Plagiat.
Das Prost war mir darüber dennoch vergangen!
Oder doch Prost!
Denn eigentlich schien mir der Rücktritt zunächst sogar ein Vorteil zu sein. Eine Aschermittwochrede schrieb sich doch im Laufe dieses Tages von selbst. Am Ende musste man sie nur mehr kürzen. Ich würde Euch jedoch – hätte ich all‘ das aufgenommen, was an diesem Tag zu hören war – heute wieder nur mit Plagiaten oder im günstigsten Fall mit Zitaten von Dümmlichkeiten langweilen können. Hier wissen doch alle, wie sich dem Guttenberg vorläufig alles in Staub verwandelt hat und wie er da darüber gelobt und beschimpft wurde.
Ich zitiere aber Politiker nur mehr ungern. Wer weiß, wen ich da wirklich zitiere? In Graz gab es sogar ein Wahlplakat – so gegen Ausländer und Bettler – das war de facto ein Goebbels-Zitat. Es hat jedoch niemanden gestört. Erstens wussten es die meisten nicht und zweitens, so sagte man mir: (Zitat eines Spaziergängers) „Es war ja auch nicht alles falsch, was der Goebbels gesagt hat.“
Ich habe meine Rede also neu angefangen und möchte hier und heute ein paar Akzente in der Sache setzen, die so noch kaum jemand beachtet hat. Wenn ich dabei doch zitiere, so nur mit peinlich genauer Quellenangabe – als Vorbild und zu meinem Schutz.
Ich selbst – ich betone, „ich selbst“ – ich selbst habe vor einiger Zeit schon über facebook und twitter verbreitet, dass ich manche Leute für ziemlich undankbar halte. Man muss doch stolz darauf sein, wenn ein Bundesminister und Freiherr zu Guttenberg Dinge, die man einmal aufgeschrieben hat, so gutt findet, dass er sie zu bergen bereit ist und zu seinen eigenen macht. Das Zeug hätte doch sonst nie wer gelesen oder gar noch für bedeutsam gehalten.
Ein Thomas Urdine – Ihr merkt, ich bin sehr genau beim Zitieren – ein Thomas Urdine konnte deshalb am 21. Februar diesen Jahres im österreichischen Standard auf Seite 21 schreiben: „Wen Guttenberg nicht benutzt, der existiert nicht.“
Es stimmt: Guttenberg hat durch Plagiat Existenzen geschaffen und gesichert.
Dem gebührt schon ein Prost!
Außerdem hat bereits der österreichische Kabarettist Helmut Qualtinger erkannt: „Wenn Shakespeare den Plutarch abschrieb, so tat er es nicht, obgleich er ein Dichter war, sondern weil er ein Dichter war. Die Halbgenies“, so Qualtinger weiter, „… suchen sich und überall nur sich. … Das Genie aber hat eine leidenschaftliche Liebe zum Guten, Wertvollen; es sucht nichts weiter als dieses. Hat schon ein anderer die Wahrheit, zum Beispiel Plutarch, wozu sich auch nur einen Schritt von ihm entfernen … Lieber schreibt er (das Genie) ab, lieber ist er ein Plagiator.“ (Standard, 02.03.11 – und jetzt ist mir die Seite verloren gegangen. Bitte verzeiht, aber mir geht es auch nicht viel anders als dem manchmal überforderten Menschen Guttenberg: die Enkel um mich rum, die Erinnerung an meine Ämter und das Alter …. Das lässt schon manchmal Unordnung aufkommen.)
Qualtinger hat also das Genie im Plagiat erkannt – und diese Erkenntnis deshalb wortwörtlich abgeschrieben; bei Egon Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit! Der klitzekleine Unterschied zu Guttenberg: Er hat es, als er mit dem Abschreiben fertig war, sofort zugegeben. Sozusagen Asche auf sein Haupt gestreut, um mal wieder beim Aschermittwoch zu landen. Diese Asche war ihm jedoch ein Lorbeerkranz, weil, wie wir ja eben gehört haben, ihn gerade diese Asche des Plagiats als Genie auswies. Und der Guttenberg? Der hat gar nicht gewusst, dass er ein Genie ist und deshalb das Plagiat verborgen und lange geleugnet. So blöd muss man erst einmal sein!
Prost!
Oder der Guttenberg hat das Klauen zunächst halt an einfachen Dingen, wie geistigem Eigentum geübt. Da kann man viel Erfolg versprechender auf die Vergesslichkeit der Beklauten setzen als bei materiellem Eigentum. Klau mal jemandem eine Jacke. Der merkt es, weil er friert! Wer weiß heute aber schon noch, was er vor Jahren gedacht, geschrieben oder gesagt hat. Manchmal will man sich ja gar nicht mehr erinnern und ist froh, wenn es ein anderer als Seines ausgibt. Ist halt so meine Erfahrung als Politiker und Wissenschaftler und ehemaliges SED-Mitglied.
Kriminelles musste für den Guttenberg auf jeden Fall her, wohl wegen der CSU. Da kommt doch kaum jemand in die Führungsetagen, ohne kriminellen Dreck am Stecken. Solcher Dreck ist das bayerisch-katholische Taufwasser beim Eintritt in die CSU. Aschenkreuze trägt deshalb dort niemand.
Übrigens schnell einen Schluck. Prost! Denn das mit dem Taufwasser war gerade ein indirektes Plagiat: Im Tagesspiegel vom 28.02. schrieb ein Harald Martenstein, „Die Guttenberg-Affäre ist gar keine Affäre, sondern ein Initiationsritual, das jeder CSU-Politiker absolvieren muss, um der Partei seine Befähigung für höchste Ämter zu beweisen.“ Im Grunde weiß das aber auch jede und jeder, so dass meine Rede vom Taufwasser kein Plagiat, sondern ein allgemein anerkannter Lehrsatz über die CSU ist.
Mir war in dem Zusammenhang spontan allerdings nur der einstige Bundesinnenminister Zimmermann von der CSU eingefallen. Den hatte man schon wegen Meineides verurteilt, um dann doch der Berufung stattzugeben. Nicht weil der Tatbestand nicht stimmte. Er hatte tatsächlich und nachweislich einen Meineid geleistet, war aber zum Zeitpunkt der Tat, wie das Gericht feststellte, unterzuckert und deshalb nicht zurechnungsfähig.
Darauf einen kleinen Schluck. Prost!
Rückkehr war doch auch bei dem korrupten Machtmissbräuchler und CSU-Urvater Franz-Josef Strauß nach jedem Skandal wieder angesagt. Seine Dissertation soll übrigens im Krieg verbrannt sein. Ist das jetzt ein „Kollateralnutzen“? Die Stasi-Akte zu seiner Person wurde auf höheren Befehl vernichtet. Allerdings war er auch ein Opfer von Kriminalität, als ihm einst in einer dunklen New Yorker Nacht eine Prostituierte die Brieftasche aus der Arschtasche klaute. Wie die da hin kam – die Prostituierte nämlich an die Arschtasche – wie die da hinkam, blieb ein Geheimnis. Wie der Strauß da hinkam – nämlich zur Prostituierten bleibt ebenso für ewig verborgen. Vielleicht war er unterzuckert und braucht so eine Süße?
Franz-Josef Straußens Kinder machten ihrem Vater ebenfalls alle kriminelle Ehre, sind freilich noch nicht wieder so richtig zurückgekehrt. Die haben nämlich auch das eigene Nest beschmutzt bzw. mit Informationen über Schandtaten ihrer Parteifreundinnen und -freunde beschmutzen wollen.
Otto Wiesheu schadete es nicht, dass er, bevor er bayerischer Verkehrsminister wurde, im Rausch einen Rentner totgefahren hat und deshalb wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt wurde. Vielleicht war das sogar eine Empfehlung fürs Amt. Merke jedoch: Bei Alkoholgenuss klappt das mit der Unterzuckerung nicht so richtig.
Prost! jetzt also nur jenen, die keine Unterzuckerung für den Heimweg brauchen.
„Er hat wie eine Eiche gelebt und wurde wie eine Eiche gefällt“, sagte ein Mann namens Ratzinger am Grab des Franz-Josef Strauß. Aus dem etwas schmächtigeren Ratzinger wurde dann eine Lilie – nicht auf dem Felde, sondern im Vatikan; eine Lilie, die nicht sät und wohl aber erntet und deshalb immer schön gekleidet ist, von Gottes Gnaden. (Vgl. Matthäus Kap. 6) Es reicht für diese Gnade, dass er sich Benedikt nennt und „bene dicit“, das heißt, dass er gut redet.
Leider kommen Ratzingers geweihte Untertanen mit dem Preis für die Gnade nicht zurecht. Da kommt es schon vor, dass sich der eine oder andere den öden Zölibat mit ein paar Ministranten oder Jungscharmädels versüßt. Vielleicht wird hier wieder ein Weg zum Kommunismus versucht, für den ja manche, die nichts davon verstehen, eine freie Sexualität im Gewande legalisierter Vergewaltigung annehmen. Für die Priester wäre es so gesehen bloß ein Vorgriff auf das himmlische Paradies hier auf Erden. Das ist doch Kommunismus! Oder?
Oder nein, jetzt habe ich mich geirrt! Die vierzehn oder gar 40 Jungfrauen für jeden gibt es ja nur in einem mohammedanischen Himmel. Aber vielleicht gibt es wenigstens Ministranten im katholischen Himmel? Ich kenne mich bald nicht mehr aus. Oder gibt es die Ministranten nur auf Erden? Deshalb besser gleich zugegriffen. Priester müssen es ja wissen.
Luja! sag ich deshalb dem bayrischen Papst und Prost für uns!
Jetzt ist leider alles rausgekommen und die katholische Kirche will dafür bezahlen. Ich gönne den Betroffenen das Geld, sie werden aber durch die Kirche damit nachträglich noch zu Prostituierten gemacht, wenn die denkt, mit Geld sind die Übergriffe zu erledigen. Obendrein macht man die Missbrauchten zu billigen Prostituierten, denn man zahlt ihnen einen viel zu geringen Preis: 5.000.- €! Für 5.000.- € bekommt man die Dienste für Nobel-Escorten maximal für drei Tage und die katholische Kirche will mit dem Geld oft jahrelangen Missbrauch entgelten. Hallo! Geiz ist eine Todsünde, genau so wie die Wolllust.
Die zahllosen Amigo-Affairen und Vorteilsnahmen im Amt gehören zum bayerischen Brauchtum. Wer das nicht beherrscht, kann in Bayern natürlich auch keine Karriere machen. Da ist man in der CSU schon konsequent.
Und die CDU steht ihr nicht unbedingt nach: Die haben den Kohl – ein wahrer Ehrenmann. Er hat sein Ehrenwort gehalten und den Geldkoffer behalten
Verständlich wird jetzt auch eine Äußerung von Horst Seehofer über Guttenberg: „Guttenberg gehört weiter zu unserer Familie …“ hörte ich ihn am 1. März bei mdr-info gegen 18:00 Uhr sagen. Manchmal sagt er auch „politische Familie“.
Familienmitglieder brauchen ja gegeneinander vor Gericht nicht auszusagen. Das schützt schon ungemein.
Die CSU ist aber, wie es mir scheint, noch eine ganz andere Familie. Ich zitiere wieder ganz genau, was ich bei Wikipedia unter dem Stichwort „Die Mafia und die organisierte Kriminalität“ zur „Familie“ gefunden habe: „Die Mafia sizilianischen Ursprungs besteht aus so genannten Familien.“
Jetzt haben wir es! Das Vorbild bayerischer Familienpolitik! Prost!
Weiter im Text: „wobei es sich hier nicht um Familien im engeren Sinne einer Blutsverwandtschaft handelt, sondern um einen engen, streng hierarchisch gegliederten Gruppenverband aus Mitgliedern sizilianischer Herkunft … die Mitglieder sind ausschließlich Männer …“ usw. usw. usw.
Sakrament! Prost!
Über dem Beitrag steht „bearbeiten“. Es wird auch ganz klar, warum die Bearbeitung nötig ist. Neben „sizilianisch“ muss in jedem Fall auch noch „bayerisch“ hinzugefügt werden. Dem Seehofer sein Bekenntnis zur Familie zwingt dazu.
Blutsverwandt ist er mit dem Guttenberg ja nicht – obwohl man beim Seehofer auch nicht immer weiß, wo er noch so Ableger hat. Aber beim Guttenberg kann es nicht sein.
„Nur Männer“, stimmt eigentlich auch für diese CSU-Familie. Die Hohlmeier war eine Irrläuferin, die außerdem noch gegen die Regeln verstoßen hat, was nach Wikipedia bei der Mafia eben mit brutalen Mitteln geahndet wird. Die ist weg vom Fenster. Ham wa schon gesagt. Na und die Pauli?! – Die war ein Kuckucksei und wurde als solches erkannt und ausgestoßen. Ihr Bleiben war ja dann auch in keinem Nest von Dauer.
Irgendwie tut mir der Guttenberg aber auch leid. Kann sein wir missverstehen ihn alle. Ich glaube, er war auf dem Weg zum Kommunismus. Nicht weil ihm am Ende alles zu Staub geworden war. So etwas behaupten vom Kommunismus ja nur dessen Feinde. Nein, Guttenberg nahm die Sache ernst und versuchte Gemeineigentum herzustellen. Expropriation der Expropriateure war angesagt. Diese Fußnotengaukler, die mit der Fußnote fremdes Eigentum doch wieder nur in ihren privaten Besitz nehmen, mussten überwunden werden. Guttenberg machte mit seiner Vorgehensweise das Private endgültig unkenntlich. Er hätte doch auch sicher nichts dagegen gehabt, wenn nun bei ihm abgeschrieben worden wäre.
Ganz sicher bin ich mir dabei nicht.
Schließlich war er zuletzt ja kein bescheidener Freiherr und einfacher Jurist mehr mit Talent zum Winkeladvokat. Er war Verteidigungsminister. Wenn man ihn beim Wort nimmt, sogar Kriegsminister. Bei einem solchen darf man nicht abschreiben, der hat Geheimnisse – Staatsgeheimnisse!
Wumm, da brauchst einen Schluck!
Staatsgeheimnisse sind natürlich geschützt und wer das nicht beachtet, ja sogar ins Gegenteil verkehrt, der muss zu Staub werden. Herr Assange und sein Helfer z.B. Am 28.02. fand ich im Internet ein Fernsehinterview mit dem amerikanischen Ökonomen, Politikberater und Journalisten Paul Craig Roberts. Der war überzeugt davon, dass die CIA Assange liquidieren würde, wenn ein Gerichtsverfahren nicht zustande käme. Das sei nichts Ungewöhnliches, sagte er. Dem Helfer aber, der schon in amerikanischem Knast sitzt, so war dieser Tage zu lesen, diesem Helfer drohe die Todesstrafe oder zumindest lebenslänglich.
Abschreiben kann also auch verdammt gefährlich sein. Da wird der Aschermittwoch schnell zum Assangermittwoch – trotz oder sogar wegen der Quellenangabe.
Und mir vergeht fast der Durst!
Guttenberg jedoch war auf dem Weg zum Kommunismus und er war schon weit vorgedrungen. „Jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“ Er hat das umgesetzt. Zu sehr viel fähig war er ja nicht. Jedenfalls zu nichts Gutem. Aber sage doch niemand, er hätte nicht nach seinen Bedürfnissen gelebt. Das herzhafte Schmalz der Anerkennung und Bewunderung hat er sich täglich selbst in die Haare geschmiert. Und auch ansonsten hat es ihm doch an nichts gefehlt.
Jetzt ist es aber mit dem Kommunismus für Ihn aus. Knapp vor dem Ziel ausgeschieden aus dem Rennen. Und jetzt auf dem Weg zurück zu den Boxen. Und der kommt bald zurück – glaubt mir – und fängt immer wieder an, wie in Österreich der Haider, bevor der sich selbst endgültig in Asche verwandelt hatte. Der ist auch mehrmals zurückgetreten und am Ende stellte sich immer wieder heraus, er ist gar nicht zurückgetreten, er hat vielmehr zurück getreten. Also, warten wir es auch beim Guttenberg ab.
Geben wir dem gutten Ding Weile, ehe es endgültig überm Berg ist. Da gibt es zuvor noch schwere Zeiten. Wir haben jetzt de Mesaire, den de Maizere. Zwar haben wir im Osten und gar in Sachsen mit dem und seinem Cousin schon einiges durch. Aber wer weiß, was noch kommt? Schön daran ist, dass die Wessis jetzt mitgehangen sind. Der Thomas de Maiziere ist doch auch ein Wessi. Den haben sie nur wieder einmal zuerst im Osten ausprobiert.
Irgendwo im Internet habe ich gelesen, der Thomas de Maiziere wäre ein politisches Schwergewicht. Das bezweifle ich allerdings. Der ist eher ein politischer Falter, der von Blume zu Blume flattert und schwebt. Der kann angeblich alles und wahrscheinlich deshalb nichts.
Was der schon alles war: Staatssekretär bei seinem Vetter. Chef der Staatskanzlei in Schwerin, Chef der Staatskanzlei in Sachsen, sächsischer Finanzminister, Justizminister und Innenminister. Der könnte glatt allein ein Kabinett bilden. In Berlin hat er begonnen als Minister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. Dann war er Innenminister und jetzt ist er Verteidigungsminister.
Universalgenie oder Scharlatan? Das ist hier die Frage (Shakespeare). Ich plädiere für Letzteres – Scharlatan! Prost!
In Dresden verlangte er am 13.02. diesen Jahres „rechte und linke Chaoten“ zu trennen. Dies zeugt doch von politischem Augenmaß, dem eine höchst gefährliche Unbedarftheit zugrunde liegt. Es lässt aber für Afghanistan hoffen. Möglicherweise erkennt er dort und diesmal zu Recht auch auf beiden Seiten Chaoten und trennt sie, indem er die Bundeswehr zurück zieht.
Liebes Publikum, bevor ich auf andere Gedanken komme und auch damit ich auf andere Gedanken komme, möchte ich noch einmal zu Guttenberg zurück. Ich meine, wir schimpfen und zecken auf den und zugleich hätten ihn laut BILD 87 % gerne behalten. Das ist doch ein eindrucksvolles Votum, aber die Linke, die so sehr das Plebiszitäre fördern will, hält sich nicht daran. Wenn wir meinen, diese 87 % seien einfach doof, dann können wir mit unseren Plebisziten einpacken. Aber ich denke, da wird anders ein Schuh daraus.
Es sind 87 %, die sich nicht vorstellen können, dass der Diebstahl von geistigem Eigentum schlimm sein soll. Das ist – so glaube ich – deshalb so, weil offensichtlich diese 87 % überhaupt kein geistiges Eigentum besitzen.
Das ist jedoch kein Ausweis von Dummheit, sondern von Armut. Es ist eine Armut, die zum Himmel schreit und mit materieller Armut in vielfacher Weise zusammenhängt.
Auch sich geistiges Eigentum schaffen hat seinen Preis. Marx lehrt uns, so sagte Engels an dessen Grab, dass der Mensch zuerst essen, trinken, wohnen und sich kleiden muss, ehe er philosophieren kann. Und das Philosophieren im weitesten Sinne ist die Produktion und Beschaffung von geistigem Eigentum. Wenn es aber kaum für Essen, Trinken, Wohnen und Sich-Kleiden reicht, bleibt für geistiges Eigentum eben nichts übrig. Man bleibt bildungsfern und ersetzt Bildung durch BILD und durch Bild und Ton des Fernsehens. Die besetzen dann die Plätze, die eigentlich für geistiges Eigentum reserviert sind. Sie dringen ein ins Hirn mit geistigen Kartoffelchips und Popcorn, mit Bildern von kraftstrotzenden Milchschnitten und gegeelten Friseurmodellen. Das wird alles niemandem geklaut. Im Gegenteil, es kommt frei Haus.
Und man kann dabei noch essen und trinken, jedenfalls so man hat –
Prost-Mahlzeit!
Ich habe aber jetzt doch noch geklaut und streue den ganzen Aschermittwoch auf mein Haupt. Das mit dem „Friseurmodell“ steht in einem Gedicht von Erich Weinert. Er spricht von „einem Friseurmodell auf schön“ und wirft den Deutschen vor, sich „ausgerechnet den“ zum Führer auserkoren zu haben.
Ein Vergleich der hier zur Rede stehenden Personen ist nicht zulässig. Ich ziehe ihn auch nicht. Wohl aber ist es zulässig, die Deutschen mit Erich Weinert davor zu warnen, sich in der Politik zu sehr nach Äußerlichkeiten zu richten und sich den „starken Mann“ für die Lösung aller Probleme zu wünschen.
Das beschwört Katastrophen herauf!
Aber wen stören die noch? Während im ZDF am 27.01.2011 bei Frau Illner über die Traumatisierung von Soldaten in Afghanistan gesprochen wird, läuft parallel dazu bei RTL die Urwaldgruselshow „Ich bin ein Star. Holt mich hier raus!“ Wer sich vor gar nichts gruselt, kriegt eben die Kaulquappen auf die Couch geschüttet oder ins Maul gestopft.
Nicht, dass man sich nicht entscheiden könnte. Aber dreimal dürfen wir alle raten, welche Sendung die höheren Einschaltquoten hatte und den breiteren Raum in der medialen Vorschau.
In BILD schreibt aber derweil ein Herr Franz Josef Wagner (alle wichtigen Menschen heißen offensichtlich Franz Josef, das merkt sich leichter) am 24. Februar auf Seite 2: „Was kann ein Mensch mehr tun, als sich zu entschuldigen? … Was ist so schwer eine Entschuldigung anzunehmen? Verzeihen ist die Tugend der Evolution … Was soll dieser Mann (gemeint ist Guttenberg) für seine Ehre tun? Sich aus dem Fenster stürzen, sich die Pistole an die Stirn setzen, sich im Schlossturm seines Schlosses aufhängen? Das alles hat Guttenberg nicht gemacht. Er war stark. Er hat sich nicht hängen lassen.“
Ein toller Mann! Ein Vorbild! Der kommt wieder – garantiert und von vielen erhofft.
Und wie schafft der das? Man muss sich halt des „Verzeihens als Tugend der Evolution“ sicher sein können. Dieses Glück hat der Adel in Deutschland seit jeher. Andere nicht!
„Vielleicht brauchen wir wieder mehr Barmherzigkeit im Politikbetrieb, mehr Verständnis und christliches Verzeihen“, setzt ein Michael Backhaus in der letzten Bild am Sonntag auf Seite 3 noch einen drauf.
Ich habe in den letzten 20 Jahren Leute in der Politik gesehen, für die das alles nicht zutraf, die darauf nicht hoffen durften und die sich deshalb sehr wohl aus dem Fenster stürzten oder aufhängten. Nicht im Schlossturm, sie hatten keinen, sondern auf dem Wäscheboden. Sie taten dies, obwohl sie oft Verzeihung eigentlich gar nicht gebraucht hätten, weil die Beschuldigung schon falsch war.
Aber macht Euch aus allem nichts daraus. Wir sind auf dem Weg zum Kommunismus und schon wieder im Etappenlager des Sozialismus angelangt – diesmal nicht nur im real existierenden, sondern auch im real funktionierenden. Das hat erst vor ein paar Tagen der US-Senator Bernie Sanders so gesagt. Er meinte zwar die USA, aber bei uns ist es nicht viel anders.
Bernie Sanders sagte in einer Rede im Senat: „Es hat sich erwiesen, dass wir in hohem Maße ein Land sind, in welchem wir den Sozialismus praktizieren.“ Das klingt doch gut. Leider musste Bernie Sanders aber etwas Einschränkendes hinzufügen. Er sagte also: „Es hat sich erwiesen, dass wir in hohem Maße ein Land sind, in welchem wir den Sozialismus praktizieren – für die Reichen – und groben Kapitalismus für alle anderen.“ Das viele öffentliche Geld für die Bankenrettung und der Widerstand gegen Obamas Gesundheitsreform seien Beweise dafür.
Und ob das Beweise sind!
Prost!
Die 5+3 Erhöhung bei Hartz IV gehört ebenfalls in diese Beweiskette. Wichtiger ist aber wohl, dass heute die Bonuszahlungen an der Wall Street höher ausfallen als je zuvor, um 6% oder 7 Milliarden Dollar mehr im Vergleich zu 2009. Das hat das „Wall Street Journal“ erhoben und es wird zitiert in der Grazer „Kleine Zeitung“ am 3. Februar auf Seite 37.
Wir halten fest: Die Reichen sind auf dem Weg zum Kommunismus!
Prost!
Geschieht ihnen recht! Mag man denken. Denn nach den Erfahrungen hierzulande haben ja manche die Erkenntnis gewonnen, man hätte einen solchen Weg zunächst durch Versuchstiere erkunden lassen sollen. Die Reichen tun das nicht. Offensichtlich scheint ihr Weg zum Kommunismus sicher zu sein. Ihr Ziel ebenso.
Neuerdings erkunden diesen Weg jedoch noch andere: Z.B. die Dresdner Polizei. Anders kann deren Einsatz im Dresdner Haus der Begegnung am 19.02.2011 nicht interpretiert werden.
Von wegen Staatsanwaltschaft und so! Nein, etwa 100 Polizisten waren ihres Hungerlohnes, ihrer Überstunden und des Personalabbaus genau so überdrüssig, wie ihrer Rolle als Sündenbock für die Unfähigkeit von Gerichten und Stadtverwaltung. Sie waren der Dinge überdrüssig und wollten abhauen – in eine bessere Zukunft, in den Kommunismus. Irgendwo musste doch der Weg dahin beginnen und sie vermuteten, das muss im Haus der Begegnung sein. Da sitzt DIE LINKE. Da muss irgendwo der Eingang sein, man muss ihn nur finden.
Sie hatten sich alle ihren Harry Potter vorlesen lassen und waren der festen Überzeugung, im HdB würde es irgendwo so etwas wie ein Gleis „neundreiviertel“ geben, das schnurstraks zum Kommunismus führt. Wahrscheinlich muss man wie bei Harry Potter durch die Wand. Aber selbst wenn diese Widerstand leisten sollte – dafür war man ausgerüstet.
Also, nichts wie hin! Überraschend eindringen! Die Wächter ausschalten! Das Gleis suchen und finden! Und los gehts ins Paradies auf Erden!
Sie hatten die Rechnung ohne den speziellen Rechenzauber gemacht. Die Sache mit dem Kommunismus ist halt anders als die mit Harry Potter. Man braucht andere Zauberbücher und es ist ein langer Weg. Auch ein staubiger. Die Polizisten fanden deshalb zwangsläufig den Bahnsteig nicht, glauben aber immer noch, sich nur in der Hausnummer geirrt zu haben.
Gut so! Irgend jemand muss doch noch an den Weg in den Kommunismus glauben. Und wenn es die Polizei ist.
Prost!