{"id":67,"date":"2008-08-12T22:30:36","date_gmt":"2008-08-12T20:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.peter-porsch.de\/?p=67"},"modified":"2009-08-13T19:16:25","modified_gmt":"2009-08-13T17:16:25","slug":"marillen-oder-zwetschgenknodel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peter-porsch.de\/?p=67","title":{"rendered":"Marillen- oder Zwetschgenkn\u00f6del"},"content":{"rendered":"<p>Marillen = Aprikosen<br \/>\nZwetschgen = Pflaumen<\/p>\n<p>Marillen- und auch Zwetschgenkn\u00f6del sind ein s\u00fc\u00dfes Gericht der Saison. Die Zubereitung erscheint denkbar einfach, dennoch muss man sich einige M\u00fche geben.<\/p>\n<ol>\n<li>Man bereitet den gleichen Erd\u00e4pfelteig wie bei den Grammelkn\u00f6deln, w\u00e4lzt ihn ebenso aus und schneidet ihn aber in etwas d\u00fcnnere Scheiben.<\/li>\n<li>In einer gro\u00dfen Pfanne zerl\u00e4sst man reichlich Butter und erhitzt sie, bis sie sch\u00e4umt. Dann sch\u00fcttet man ebenfalls reichlich Semmelbr\u00f6sel (Semmelmehl) in die hei\u00dfe Butter und r\u00f6stet sie unter st\u00e4ndigem Umr\u00fchren goldbraun. Achtung: es d\u00fcrfen am Ende keine Butterklumpen in den ger\u00f6steten Br\u00f6seln sein).<\/li>\n<li>Man w\u00e4scht Marillen oder Zwetschgen sauber und trocknet sie ab. Meint man, die Fr\u00fcchte seien noch zu sauer, kann man sie \u00f6ffnen und einen halben oder ganzen W\u00fcrfel Zucker hineingeben. Dabei besteht aber die Gefahr der Aufl\u00f6sung beim Kochen. Vor allem fehlen aber dann die Kerne auf dem Teller, an denen gerne abgez\u00e4hlt wird, wie viele Kn\u00f6del jede\/r Teilnehmer\/in am Essen verzehrt hat (mein Rekord liegt bei 12 und lange zur\u00fcck).<\/li>\n<li>In eine flach gedr\u00fcckte Teigscheibe legt man eine Frucht und umh\u00fcllt sie mit dem Teig (m\u00f6glichst d\u00fcnn, aber auch m\u00f6glichst fest. Vorsicht: der Teig haftet schlecht an der Frucht und hat die Tendenz, Luftblasen zu bilden, was beim Kochen zu Aufl\u00f6sungserscheinung bis zum v\u00f6lligen Zerkochen f\u00fchren kann \u2013 einfach beim Formen fest zudr\u00fccken).<\/li>\n<li>Die Kn\u00f6del in sprudelndes hei\u00dfes Salzwasser legen und solange kochen, bis sie an der Oberfl\u00e4che erscheinen.<\/li>\n<li>Die fertigen Kn\u00f6del in den ger\u00f6steten Semmelbr\u00f6seln w\u00e4lzen, bis sie rundum davon bedeckt sind.<\/li>\n<li>Servieren und auf dem Teller nach Geschmack mit Staubzucker bestreuen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dazu passt nun wahrlich kein Bier \u2013 auch umgekehrt ist schlecht. Es schmeckt aber leichter Wei\u00dfwein oder mit Sodawasser (Selters) verd\u00fcnnter Fruchtsaft. Kindern w\u00fcrde ich bei diesem Gericht auch von Cola abraten.<\/p>\n<p>Gut zubereitet sind Zwetschgen- und Marillenkn\u00f6del so schmackhaft, dass sie auch von wohlhabenderen und reichen Schichten gerne gegessen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marillen = Aprikosen Zwetschgen = Pflaumen Marillen- und auch Zwetschgenkn\u00f6del sind ein s\u00fc\u00dfes Gericht der Saison. Die Zubereitung erscheint denkbar einfach, dennoch muss man sich einige M\u00fche geben. Man bereitet den gleichen Erd\u00e4pfelteig wie bei den Grammelkn\u00f6deln, w\u00e4lzt ihn ebenso aus und schneidet ihn aber in etwas d\u00fcnnere Scheiben. 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