Datum: Thu, 14 Jan 2010
Von: “Luis Morago – Avaaz.org”
An: “WLambrecht@gmx.at”
Betreff: Solidarität mit Haiti
Liebe Freundinnen und Freunde!
Das schwerste Erdbeben seit 200 Jahren hat Haiti erschüttert. Die
Hauptstadt ist verwüstet, Zehntausende sind umgekommen, und die Lage
bedroht über drei Millionen Einwohner des geplagten Inselstaates.
Die Haitianer appellieren an die Welt um Hilfe. Wir sind bereits im Kon-
takt mit starken lokalen Organisationen,die Soforthilfe in den betroffenen
Gemeinden organisieren. Lasst uns eine weltweite Spendenwelle an die
vorderste Front anrollen, um Leben zu retten und den Menschen beim
Wiederaufbau zu helfen. Avaaz arbeitet mit Partnern um sicherzustellen,
dass die Hilfe diejenigen erreicht, die sie am meisten benötigt. Spenden
Sie hier:
https://secure.avaaz.org/de/stand_with_haiti
Aufgrund von verschieden Gutachten von führenden humanitären NGO’s, die
seit mehr als 30 Jahren in Haiti arbeiten, werden wir vertrauenswürdige
lokale Organisationen unterstützen, darunter:
- Ehre und Respekt für Bel Air, ein großes lokales Netzwerk in Haitis
Hauptstadt Port-au-Prince, das auch durch unsere Freunde, der angesehenen
brasilianischen NGO Viva Rio, unterstützt wird
– Coordination Régionale des Organisations de Sud-Est (CROSE), die
einige der aktivsten lokalen Gruppen im Süden von Haiti, der am
schlimmsten betroffenen Region. Zu diesen Gruppen gehören: Frauengruppen,
Schulen und lokale Genossenschaften.
Im Jahr 2008 haben Avaaz-Mitglieder über 2 Millionen Dollar für die
burmesischen Mönche gespendet, um auf den verheerenden Wirbelsturm Nargis
zu reagieren. Unser Geld machte einen großen Unterschied – denn es ging
direkt an die lokale Bevölkerung an vorderster Front.
Solch verheerende Naturkatastrophen bringen das Beste in uns z.Vorschein,
indem Menschen zusammenfinden. Zeigen wir nun Solidarität mit den
Menschen in Haiti und helfen wir ihnen, diese Katastrophe zu bewältigen —
Handeln Sie bitte jetzt:
https://secure.avaaz.org/de/stand_with_haiti
Mit Hoffnung für Haiti,
Luis, Paul, Graziela, Paula, Ricken, Pascal, Alice, Benjamin, Julius,
Milena und das ganze Avaaz-Team
Mehr Information:
Erdbeben in Haiti:
http://www.spiegel.de/thema/erdbeben_in_haiti/
Haitis Regierung befürchtet Zehntausende Tote:
http://www.ftd.de/politik/international/:erdbeben-in-der-karibik-haitis-regierung-befuerchtet-zehntausende-tote/50059636.html
Haiti-Erdbebenhilfe läuft nur schleppend an:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5125954,00.html
Hintergrund: Haiti, ein geschundenes Land:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,671837,00.html
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finanziert und akzeptiert kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser
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effizient eingesetzt werden — Spenden Sie hier.
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ÜBER AVAAZ
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internationale Kampagnen organisiert und sicherstellt, dass die Meinungen
und Wertvorstellungen der Weltöffentlichkeit globale Entscheidungen
mitbestimmen (Avaaz bedeutet “Stimme” in vielen Sprachen). Avaaz akzeptiert
kein Geld von Regierungen oder Konzernen und wird von einem internationalen
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Ich habe im vorigen Blog schon im ersten Satz von “unserer Partei” gesprochen und die SED gemeint. Ganz bewusst übrigens und nicht einer Freud’schen Fehlleistung wegen. Das lässt den Kritiker drüber stolpern, um sich dann zu erheben – über mich/über uns. Das genügt ihm, zu unterstellen, ich/wir wären noch die Alten. Das genügt ihm, um froh zu sein, nach einem Jahr bei uns wieder ausgetreten zu sein. Das Lesen war wohl nie sein Fach gewesen, jedenfalls nicht das Weiterlesen, wenn doch das Vorurteil schon bestätigt zu sein scheint. Nun gut, wir haben vor 20 Jahren die SED nicht aufgelöst, wir haben sie vielmehr radikal verändert – wegen der alten Ideale und der neuen Träume und der Ehrlichkeit wegen. Wir verleugnen nicht unsere Herkunft und nicht unsere Ziele und nicht unsere Probleme auf dem Weg dahin. Wir haben eine Geschichte und jeder und jede von uns hat eine Biographie von seinem und ihrem eigenen Anfang bis heute und weiter und weiter. Wir haben gelernt, nicht alles zu wissen, wir haben aber auch gelernt, zu uns selbst zu stehen. Und deshalb gibt es bei uns Junge und Alte und solche, für die auch die SED ihre Partei gewesen sein muss, und solche, die von dieser Partei kaum noch etwas wissen oder jemals wissen wollten.