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Grammelknödel aus Erdäpfelteig

12. August 2008
von Peter Porsch

Grammeln = Grieben
Knödel = von der Form her wie Klöße

Grammelknödel sind Knödel aus Erdäpfelteig, gefüllt mit Grammeln, serviert mit heißem Schmalz übergossen, dazu reichlich grüner Salat. Weil die Sache recht fett ist, isst kaum jemand mehr als zwei bis drei Knödel, diese aber mit großem Genuss.

Der Erdäpfelteig ist das Grundrezept für viele billige, aber schmackhafte und nahrhafte Speisen. Diese können sehr deftig sein, wie eben die Grammelknödel, aber auch süß, wie z.B. Zwetschkenknödel oder Powidltatschkerln (beides haben wir noch später).

  1. Man koche (je nach Anzahl der EsserInnen) festkochende, schon etwas abgelagerte Erdäpfel mit der Schale (Kochzeit eine halbe Stunde). Faustregel: aus einem Erdapfel werden etwa 2 Knödel.
  2. Die gekochten Erdäpfel schälen und etwas abkühlen lassen; danach auf ein vorbereitetes Mehlbett quetschen.
  3. Mit einer Prise Salz und weiterem Mehl einen Teig kneten, der nur mehr wenig an den Händen klebt (Vorsicht: zu viel Mehl macht einen faden Geschmack; entgegen manchmal vorgebrachter Meinung wird auch kein Ei für den Teig verwendet).
  4. Den Teig zu einer etwa 4 – 5 cm dicken Rolle auswälzen und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben im Handteller platt drücken, einige Grammeln darauf legen und danach zu einem Knödel formen.
  5. Die Knödel werden in sprudelnd heißes Salzwasser gelegt und sollen so lange kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Servieren wie oben angegeben.

Dazu passt kühler, rescher (sehr trockener, sagen wir mal, etwas saurer) Weißwein, genau so gut aber auch Bier und am Ende der Mahlzeit ein Schnäpschen. Für Kinder gilt, wie schon beim falschen Schweinsbraten, dass man auch Cola oder Limo dazu trinken kann.

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