Vom merkwürdigen Vergrößern und Verkleinern im österreichischen Verfassungsschutzbericht.

27 April 2010
von Peter Porsch

“Insgesamt ist die Lage, was den Rechtsextremismus angeht, stabil. Die Anzeigen in diesem Bereich gingen von 835 vor zwei Jahren auf 791 im Jahr 2009 zurück. Allerdings stiegen die Anzeigen nach dem Verbotsgesetz (von 360 auf 396), was Fekter und Gridling vor allem auf eine höhere Sensibilität der Bevölkerung in diesem Bereich zurückführen … Eine “gewaltige Zunahme” erkannte Fekter indes bei linksextremistischen Delikten. Tatsächlich stieg die Zahl der Anzeigen im Jahresvergleich von 64 auf 90 …” (kronen.at)

Um sicher zu gehen, setzen sie aber noch einen drauf:

“Er (Gridling) glaubt aber auch, dass es bei den linksextremen Delikten ein Problem bei der Zuordnung gibt, es in Wahrheit in diesem Bereich doch eher mehr Vorfälle gebe als von der Statistik ausgewiesen.” (ebenda)

So wird’s gemacht.
Jetzt passt’s auf jeden Fall!

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