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Falscher Schweinsbraten

12. August 2008
von Peter Porsch

Da echter Schweinsbraten außer vom Fleisch und dem Fleischsaft von der Kruste, die beim Braten entsteht, und von Knoblauch und Kümmel (fördert die Fettverdauung) lebt, kommt es bei falschem Schweinsbraten darauf an, ohne Fleisch ähnliche Geschmackseffekte zu entwickeln.

Man nehme also für jede/n eingeplante/n Esser/in etwa 4 mittelgroße festkochende Erdäpfel (Kartoffeln) und wäscht sie in klarem Wasser mit der Schale sehr sauber (evtl. eine Bürste verwenden). Danach schneidet man die Erdäpfel in Hälften oder Viertel (je nach Größe). In einer Kasserole (Schmortopf) erhitzt man reichlich Schweineschmalz (Boden der Kasserole etwa Zeigefingerdick bedeckt) und gibt die Erdäpfel mit der Schale nach unten in das heiße Fett. Dabei presst man mit der Knoblauchpresse Knoblauch nach Geschmack und Verträglichkeit auf die rohen Erdäpfelflächen und streut außerdem Kümmel darüber (nicht allzu sparsam).

Das ganze noch salzen und in ein vorgewärmtes Backrohr geben. Bei großer Hitze so lange braten lassen, bis sich die Oberflächen der Erdäpfel goldbraun färben (auch hier nach Geschmack mehr oder weniger Färbung zulassen – zu hell dürfen die Erdäpfel jedoch nicht sein, da sie sonst innen noch roh sein könnten, dunklere Färbung schmeckt etwas bitter).

Heiß servieren und mit dem heißen Schmalz übergießen. Dazu grünen Salat reichen und Bier sowie zum Ende der Mahlzeit klaren Schnaps (bei Bier und Schnaps Mengen nach Verträglichkeit – für Kinder reicht der Kümmel für die ausreichende Fettverdauung und Cola oder Limonade statt Bier).

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  1. Terminatior permalink
    10. November 2010

    Die armen Schweine,
    IHR HABT KENNY GETÖTET
    ihr falschen Schweine.

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