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Schöpsernes mit Gemüse

13. August 2008
von Peter Porsch

Mancher und manche wird am Ende sagen, das ist doch bloß Eintopf. Das mag ja stimmen, aber Wiener essen nun mal im Unterschied zu Deutschen keinen Eintopf, da bleiben sie lieber unbestimmt und beschreiben die Mahlzeit.
Das Wort „Schöpsernes“ ist slawischen Ursprungs (alttschechisch „skopez“ oder altsorbisch skop’c“, altpolnisch „skopiec“) und war schon ins Mittelhochdeutsche eingedrungen. Es meint den beschnittenen Schafsbock. Von diesem nehmen wir ein schönes Brust- oder Schulterstück.

  1. kocht man klein geschnittenes Gemüse (z.B. Erdäpfel, Karotten, Zwiebeln, Porree, Fisolen, Sellerie usw. nach Geschmack, Saison und Belieben) in leicht mit Pfeffer gewürztes Salzwasser.
  2. wird das Fleisch in das siedende Salzwasser gelegt und so lange gekocht, bis es weich ist.

Dieses Gericht ist vor allem für stressige Tage im Hause geeignet, weil man beim Kochen nicht all zu sehr aufmerksam sein muss. Lediglich das Überkochen muss man verhindern. Weich wird alles von alleine. Die Getränkeempfehlung ist schwer, da ja genügend Flüssigkeit mit der Speise selbst vorhanden ist. Allerdings hängt es auch vom Geschmack ab, wie viel Flüssigkeit man am Ende noch im Topf hat. So kann die Sache eher wie eine Suppe aussehen oder eher wie Fleisch mit Gemüse. Kinder trinken auch bei Suppe gerne noch etwas Wasser dazu. Erwachsenen wird das Fleisch Grund genug sein, sich ein Bier zu genehmigen.

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