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Gefüllte Kohlrabi

13. August 2008
von Peter Porsch

Deftig und billig ist dieses Gericht aus Fülle und Kohlrabi. Das Wort „Kohl“ ist aus dem Lateinischen mit der Pflanze – eigentlich den verschiedenen Pflanzen – übernommen: „caulis“ = Stengel, Stiel, Strunk, Kohl, was im späten Vulgärlatein schon „colis“ (mit langem „O“) genannt wurde. Im Italienischen entstand die Verbindung mit lateinisch „rapa“ = die Rübe und wurde auch in dieser Verbindung von den germanischen Völkern bzw. den Deutschen übernommen, insbesondere aus mundartlichen Formen für verschiedene Arten von Kohl, wie z.B. „cavolo rapone“, „calarabi“ oder auch „colrabi“. Das deutsche Wort „Kohlrabi“ kann in verschiedenen Gegenden Verschiedenes bedeuten – entweder „Steckrübe“ (auch „Unterkohlrabi“) oder eben die Knolle, die ich hier meine und die oberhalb der Erde wächst (deshalb auch „Oberkohlrabi“).

  1. wäscht und schält man die Kohlrabi.
  2. schneidet man eine Kappe ab und höhlt den übrigen Kohlrabi aus.
  3. kocht man die Kohlrabi in Salzwasser halbweich, um sie so für die Füllung vorzubereiten.
  4. hält man ein Fülle bereit, die z.B. ein Gemisch aus gedünsteten, klein geschnittenen Zwiebeln, Petersilie, Knoblauch, klein geschnittenen Champignons, Faschiertem und Ei (natürlich gesalzen und gepfeffert) sein kann.
  5. dünstet man die gefüllten Kohlrabi in einer flachen Pfanne im Backrohr, wobei man sie mit zerlassener Butter übergießt.

Es läuft wohl jedem (und jeder?)im Gedanken schon das Bier im Munde zusammen, was man zum Essen des köstlichen Gerichtes auch Wirklichkeit werden lassen sollte. Ein recht rescher Weißwein passt aber auch. Die Kinder erfreuen sich an Wasser oder Cola.

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